Eine gerechte Würdigung des Judentums

HARUN YAHYA

In einigen der früheren Werke des Autors wurde beschrieben, auf welche Weise Muslime im Nahen Osten einer gnadenlosen Politik der Besetzung, Unterdrückung und Vernichtung ausgesetzt sind, die von zionistischen Juden betrieben wird. Die Menschenrechtsverletzungen, die Israel im Nahen Osten und anderswo begeht, wurden ebenfalls beschrieben. Jeder Muslim und jeder andere mit gesundem Menschenverstand und elementarem Gerechtigkeitssinn, egal welcher Religionszugehörigkeit, wird diese Politik der Unterdrückung verurteilen und tut recht daran, denn der Zionismus ist eine rassistische Ideologie.

Die andere Seite der Medaille verdient jedoch ebenfalls Beachtung: Juden wurden in der Geschichte und werden bis auf den heutigen Tag ungerecht behandelt und waren und sind das Ziel von Angriffen der Mitglieder anderer Religionen oder anderer Nationen.

Der Rassenhass gegenüber den Juden, bekannt als Antisemitismus, wird von diversen fanatischen Gruppen, Regimen oder rassistischen Organisationen geschürt. Viele Juden werden heutzutage aufgrund dieser Ideologie unterdrückt. Dieser Form der Gewalt muss definitiv entgegen getreten werden.

Wir sind gegen den Zionismus, der im wesentlichen eine rassistische und grausame Ideologie ist. Wir sind ebenso gegen den Antisemitismus, der den Judenhass schürt und der ebenfalls eine rassistische und grausame Ideologie ist. Unser Glaube verlangt nach einer gerechten und toleranten Behandlung jedes Volkes und jeder Religion. Es gibt eine Quranverse, in der Gott uns befiehlt, Gerechtigkeit zu üben gegenüber jedem Volk und jeder Nation:

"O ihr, die ihr glaubt! Tretet für die Gerechtigkeit ein, wenn ihr vor Gott Zeugnis ablegt, und sei es gegen euch selber oder euere Eltern und Verwandten. Handele es sich um arm oder reich, Allah steht euch näher als beide. Und überlasst euch nicht der Leidenschaft, damit ihr nicht vom Recht abweicht. Wenn ihr (das Recht) verdreht oder euch (von ihm) abkehrt, siehe, Allah weiß, was ihr tut. (Quran, 4:135)

Wenn jemand einen unschuldigen Juden wegen der Verbrechen des Zionismus verurteilt oder verletzt, begeht er Unrecht. Er beginge erneutes Unrecht, würde er die verschiedenen jüdischen Gemeinden der Welt, die türkische jüdische Gemeinde zum Beispiel, für die Angriffe Israels verurteilen. Er würde vom rechten Weg abweichen und eine große Sünde begehen, wenn er etwa zurückschlüge gegen die israelische Besetzung palästinensischen Territoriums und Terroranschläge gegen die israelische Zivilbevölkerung organisierte. In diesem Artikel werden wir die Konzepte des Zionismus, des Judentums und des Antisemitismus diskutieren und wir werden die Haltung erläutern, die ein Muslim zu diesen Konzepten einnehmen sollte.

 

Die Toleranz des Islam gegenüber dem Volk der Bücher

Im Jahre 70 n.Chr. wurde das jüdische Volk von den heidnischen Römern aus Palästina vertrieben, der Heimat, in der sie seit tausenden von Jahren gelebt hatten. Die darauf folgenden 1900 Jahre verbrachten die Juden im Exil. In dieser Zeit waren sie in den meisten christlichen Ländern einer grausamen Unterdrückung ausgesetzt. Sie wurden vielfach erneut vertrieben oder massenhaft ermordet. Die friedlichste und sicherste Umgebung fanden sie während dieser Periode in den islamischen Ländern. In der islamischen Welt fasste der Antisemitismus niemals Fuß. Juden und Christen wurde immer erlaubt, ihrem eigenen Glauben und selbst ihren eigenen Gesetzen zu gehorchen, ohne dass Repressalien die Folge gewesen wären.

Der Hauptgrund für diese Atmosphäre der Toleranz und Sicherheit liegt in der Moral des Qurans. Im Quran werden die Juden und Christen als das "Volk des Buches" bezeichnet. Den Muslimen wird geraten, freundliche Beziehungen zum Volk des Buches zu pflegen. Der Quran erlaubt muslimischen Männern ausdrücklich, Frauen aus dem Volk des Buches zu heiraten. (Sure 5:5 -al-Ma'ida) Dies zeigt, dass verwandtschaftliche Beziehungen durch Verheiratung mit Muslimen und den Menschen aus dem Volk des Buches möglich sind, und dass man sich gegenseitig bei Gastmahlen beteiligen kann. Dies ist eine fundamentale Voraussetzung für ein gegenseitig akzeptiertes Zusammenleben in derselben sozialen Gemeinschaft.

Im Quran befiehlt Gott den Muslimen, auch den Schutz und die Sicherheit der Ungläubigen zu garantieren, die nicht der Offenbarung Gottes folgen. "Und wenn einer der Götzendiener bei dir Zuflucht sucht, dann gewähre ihm Zuflucht, damit er Allahs Wort vernimmt. Dann lass ihn den Ort erreichen, an dem er sich sicher fühlt..." (Quran, 9:6)

Muslime sollen jedoch dem Volk des Buches gegenüber mehr Respekt, Toleranz und Güte zeigen, weil dieses Volk im Vergleich zu den Ungläubigen einem ähnlichen Glauben wie dem der Muslime folgt. In einer anderen Sure erlaubt Gott den Muslimen, auch gut zu sein gegenüber allen Nicht-Muslimen, einschließlich dem Volk des Buches, vorausgesetzt, dass sie keine Feindschaft gegenüber den Muslimen zeigen:

"Allah verbietet euch nicht, gegen die gütig und gerecht zu sein, die euch nicht wegen eueres Glaubens bekämpft oder euch aus eueren Häusern vertrieben haben. Allah liebt fürwahr die gerecht Handelnden." (Quran, 60:8)

Konsequenterweise sind Muslime für gutnachbarschaftliche Beziehungen mit Juden und Christen verantwortlich, wenn sie in derselben sozialen Gemeinschaft leben. In einem Land, in dem Muslime in der Mehrheit sind, ist das Volk des Buches den Muslimen anvertraut. Dafür zu sorgen, dass Mitglieder des Volks des Buches in Frieden und Sicherheit leben können und sie gegen jede Art von Gefahr zu verteidigen, ist eine religiöse Pflicht der Muslime.

Im Lauf der Geschichte wurden Juden vielfach allein aufgrund ihres Glaubens der Bürgerrechte beraubt, in Ghettos gesperrt oder in Konzentrationslager deportiert. Ebenso, wie ein Muslim solche Grausamkeiten verurteilt, muss er sein bestes tun, um sie zu verhindern. Dumme, unwissende Menschen pflegen oftmals Vorurteile gegen solche, die anders sind als sie selbst. Dies ist der Grund für die zahllosen Gerüchte und Beschuldigungen gegen Juden, die vom Mittelalter an bis auf den heutigen Tag vorgebracht werden. Konditioniert über viele Jahrhunderte, existieren Vorurteile und Antipathie gegen Juden noch heute unbewusst in den Köpfen vieler Zeitgenossen. Ein Muslim kann solch unausgegorene Ansichten niemals teilen. Gott offenbart uns die Existenz des Volks des Buches und erklärt uns seine religiösen Irrtümer, befiehlt uns aber trotzdem, es gut zu behandeln. In folgender Quranverse fordert Er uns auf, dem Volk des Buches mitzuteilen:

"...Wir glauben an das, was uns herabgesandt wurde und was euch herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott ist ein und derselbe. Und Ihm sind wir ergeben." (Quran, 29:46)

 

Der Unterschied zwischen Zionismus und Judentum

Der Toleranz der Muslime gegenüber dem Volk des Buches manifestiert sich in der gesamten Geschichte des Islams. Über Jahrhunderte begegneten Muslime den Juden in Freundschaft, und Juden erwiderten diese Freundschaft. Der Faktor, der diese Freundschaft erheblich belastet, ist der Zionismus.

Zionismus taucht zum ersten Mal im 19. Jahrhundert auf. Er wurde durch zwei besondere Strömungen des damaligen Europas geprägt, durch Rassismus und Imperialismus. Zionismus hat kaum etwas mit Religion zu tun. Die Begründer der Ideologie des Zionismus waren nicht religiös, im Gegenteil, die meisten von ihnen waren Atheisten. Sie betrachteten das Judentum nicht als eine die Gemeinschaft verbindende Religion, sondern sahen die Juden als Rasse. Sie behaupteten, Juden seien eine sich von europäischen Ethnien unterscheidende Rasse; aus diesem Grund sei es unmöglich, mit ihnen zusammen zu leben, ergo die Notwendigkeit eines eigenen Territoriums einer Heimat. Das Palästina diese Heimat sein sollte, war nicht religiös, sondern historisch begründet.

Der Zionismus brachte dem Nahen Osten nichts als Konflikt und Leid. Zwischen den beiden Weltkriegen organisierten zionistische Terrorgruppen Angriffe gegen Araber und gegen die Briten. 1948, nach der Gründung des Staates Israel, stürzte die expansionistische Politik der Zionisten den gesamten Nahen Osten ins Chaos.


Religiöse Juden demonstrieren gegen Israel. Sie argumentieren, dass es Juden nach der Tora verboten ist, Blut zu vergießen, andere zu beleidigen, zu dominieren oder zu verletzen.

Der Ausgangspunkt des Zionismus war nicht etwa das Judentum, sondern der Sozialdarwinismus, eine rassistische und imperialistische Ideologie, die das Erbe des 19. Jahrhunderts war. Der Sozialdarwinismus, der einen ständigen Überlebenskampf unter den Menschen annimmt, drückt dies in der Phrase vom "Überleben des Stärkeren und Untergang des Schwächeren" aus. Diese Pseudophilosophie brachte den Deutschen den Nationalsozialismus und den Juden den Zionismus.

Viele heutige religiöse Juden, die den Zionismus kritisieren, sind derselben Ansicht, einige von ihnen sehen selbst den Staat Israel als illegitim an und weigern sich daher, ihn anzuerkennen. Der israelische Staatsmann Ammon Rubinstein sagt: "Zionismus ist eine Rebellion gegen ihr (jüdisches) Vaterland und gegen die Synagogen der Rabbiner." [1] Rabbi Forsythe ist der Auffassung, die Juden hätten sich seit dem 19. Jahrhundert von ihrer Religion abgewandt und ihre Gottesfurcht verloren, ein Frevel, der die Bestrafung der Juden durch Hitlers Holocaust zur Folge gehabt habe, als Gottes Aufforderung, sich wieder der Religion zuzuwenden. Forsythe sagt, dass Grausamkeit und Elend auf Erden durch die "Amalek" (Ungläubige in der Terminologie der Torah) verursacht werden und fügt hinzu: "Juden müssen die Antithese zum Unglauben vertreten, Unglaube heißt Barbarei, Negierung der Torah und der Natur Gottes, Bosheit, Amoral, Grausamkeit, Abwesenheit von Recht und Ordnung, Fehlen von Autorität und Gesetz.". [2]

Der Zionismus ist somit eine Form von Faschismus, und Faschismus hat seine Wurzeln im Unglauben, nicht im Glauben. Konsequenterweise ist nicht das Judentum verantwortlich für das Blutvergießen im Nahen Osten, sondern der Zionismus, der mit Religion nichts zu tun hat.

Wie andere Ausprägungen des Faschismus, versucht auch der Zionismus die Religion für seine Zwecke zu instrumentalisieren.

 

Die zionistische Fehlinterpretation der Torah

Die Torah ist eine heilige Schrift, die Gott dem Propheten Moses offenbart hat. Gott sagt im Quran:

"Siehe, Wir haben die Thora hinabgesandt, in der sich eine Rechtleitung und ein Licht befinden…" (Quran, 5:44)

Der Quran informiert uns auch, dass die Torah später durch Hinzufügen von Menschenhand geschriebener Worte verändert worden ist. Daher sprechen wir heute von der "verfälschten Torah".

Gleichwohl fördert eine Untersuchung der Torah die Existenz zahlreicher Gemeinsamkeiten mit der wahren Religion zutage. Viele der Themen, die durch die wahre Religion eingeführt wurden, wie der Glaube an Gott, Unterwerfung vor Ihm, Gottesfurcht, Liebe zu Gott, Gerechtigkeit, Mitleid, Gnade, Widerstand gegen Grausamkeit und Ungerechtigkeit, finden sich in der Torah und in anderen Büchern des alten Testaments. Außerdem befindet sich in der Torah Erzählungen über Kriege und Massakers die in der Geschichte stattgefunden haben. Jemand, der eine fundamentale Erklärung sucht, warum es Grausamkeit, Mord, Massaker und Krieg gibt auf Erden, kann genau diese Erklärung durchaus in dem teilweise verfälschten Inhalts des Torah finden.

Der Zionismus bedient sich durchaus erfolgreich der Torah, um seinen Terrorismus zu legitimieren. Er benutzt zum Beispiel Textstellen der Torah, die von Krieg und Massenmord handeln, um seine Massaker an der unschuldigen palästinensischen Zivilbevölkerung zu rechtfertigen. Natürlich ist dies eine bewusst falsche Interpretation. Der Zionismus benutzt die Religion, um seine faschistische und rassistische Ideologie zu kaschieren.

Viele religiöse Juden hingegen opponieren gegen den Missbrauch dieser Torahstellen als Rechtfertigung für den Mord am palästinensischen Volk, und sie tun recht daran. Die "Neturie Karta", eine Organisation antizionistischer, orthodoxer Juden weist auf die Tatsache hin, dass "entsprechend der Lehre der Torah ist es Juden nicht erlaubt ist, Blut zu vergießen, zu beleidigen oder andere Völker zu unterdrücken." Neturie Karta führt weiter aus: "Zionistische Politiker und ihre Gefolgschaft sprechen nicht für das jüdische Volk, und den Namen Israel haben sie gestohlen." [3]

Indem der Zionismus die grausame Besatzungspolitik im Nahen Osten unter dem Deckmantel des Judentums betreibt, schadet er dem Judentum und den Juden der ganzen Welt und macht sowohl die Bürger Israels als auch die im Exil lebenden Juden zur Zielscheibe von Fanatikern, die am Zionismus Rache nehmen wollen.

Religion von Faschisten missbraucht wird. Sie führen schreckliche Gewaltakte gegen unschuldige Menschen aus und benutzen zu ihrer Rechtfertigung Suren des Qurans über den Krieg und den Heiligen Krieg (Dschihad). Diese missbrauchten Quranstellen beschreiben jedoch einen Verteidigungskrieg, der gegen Völker geführt wird, die zuvor den Muslimen den Krieg erklärt haben. Jene, die versuchen, ihre Morde zu rechtfertigen, indem sie in böser Absicht diese Suren bewusst missinterpretieren, sind Menschen, die Gott nicht fürchten und die die Religion missbrauchen, um ihre Lust an der Grausamkeit zu befriedigen. Gott informiert uns im Quran darüber, dass Menschen mit bösen Absichten oftmals versuchen, Quranverse für ihre Zwecke umzudeuten. (Quran, 3:7)

Tatsächlich aber werden Gewalt und Grausamkeit weder vom Islam, noch vom Judentum, noch vom Christentum gutgeheißen. Es gibt in jeder Religion gnadenlose, gewaltbereite Fanatiker. Üble, anmaßende Individuen, die Blut vergießen und andere unterdrücken, können jede dieser Religionen in Verruf bringen.

Dies führt uns zu einer wichtigen Schlussfolgerung: die Anstrengungen des Zionismus, das Judentum für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen, kann niemals einen Hass gegen Juden rechtfertigen. Muslime sind gegen den Zionismus, nicht gegen das Volk des Buches.

 

Fazit

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Muslime auf die zionistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit reagieren, und dass diese Verbrechen Hassgefühle in ihnen erzeugen. Solcher Hass sollte jedoch niemals zu einer Reaktion des Unrechts führen. Deshalb warnt Gott uns im Quran:

"O ihr, die ihr glaubt! Steht in Gerechtigkeit fest, wenn ihr vor Allah bezeugt. Der Hass gegen (bestimmte) Leute verführe euch nicht zu Ungerechtigkeit. Seid gereicht, das entspricht mehr der Gottesfurcht." (Quran 5:8)

Deshalb erklären wir in Übereinstimmung mit diesem Rechtsprinzip:
  • Wir erkennen das Existenzrecht Israels an. Die jüdischen Bürger Israels haben das Recht, in Frieden und Sicherheit in Palästina, dem Land ihrer Vorfahren, zu leben. Sie müssen jedoch ebenso das Existenzrecht der muslimischen Palästinenser in demselben Land anerkennen. Sie müssen aufhören, deren Land zu besetzen, und sie müssen das, was sie seit mehr als 30 Jahren zerstören, wieder aufbauen, und sie müssen Wiedergutmachung für die Zerstörungen leisten.
  • Wir sind der Auffassung, dass allen jüdischen Bürgern unseres Landes (der Türkei) und allen anderen im Exil lebenden Juden ein friedliches und sicheres Leben ermöglicht werden sollte, frei von Angst und Sorgen. Wir wünschen uns, dass Repressalien, wie die Vermögenssteuer, die einst von jüdischen Staatsbürgern in der Türkei erhoben wurde - ein beschämendes Kapitel unserer Geschichte - niemals wiederkehren werden. Wir wünschen weiterhin, dass türkische Staatsbürger, gleichgültig ob jüdischen, griechischen, armenischen, katholischen oder protestantischen Hintergrunds, sowie alle anderen Gemeinschaften ihren jeweiligen Glaubensrichtungen, Bräuchen, Traditionen und unterschiedlichen Lebensauffassungen folgen dürfen, um ein freies und sorgenloses Leben in unserem Land zu genießen.

In Wahrheit sind das Volk des Buches und die Muslime keine Feinde. Tatsächlich sind sie Verbündete. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Welt überschwemmt wird von atheistischen und antireligiösen Ideologien, müssen Christen, Juden und Muslime, die dieselben moralischen Werte verteidigen und an denselben Gott glauben, kooperieren.

Das Volk des Buches betreffend, fordert Gott von den Muslimen im Quran, sich auf ein gemeinsames Bekenntnis zu einigen:

Sprich "O Leute der Schrift! Kommt herbei! Einigen wir uns darauf, dass wir Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass die einen von uns die anderen nicht zu Herren neben Allah annehmen."... (Quran, 3:64)

Dies also ist unser Aufruf an alle Juden und Christen: Da wir an Gott glauben und seiner Offenbarung folgen, lasst uns ein Glaubensbekenntnis ablegen.

Lieben wir unseren Schöpfer und unseren Herrn, unseren einen Gott. Gehorchen wir seinen Geboten und beten wir, dass unser Herr uns auf den rechten Weg führt.

Wenn sich Muslime, Christen und Juden auf dieses Bekenntnis einigen, und wenn sie erkennen, dass sie keine Feinde, sondern Freunde sind, dann wird die Welt ein besserer Ort sein als heute. Konflikte, Feindschaft, Angst und Terror, die jahrhundertelang geherrscht haben, werden verschwinden und ein Friede unter den Zivilisationen, basierend auf dem gemeinsamen Bekenntnis zu Liebe, Respekt und Frieden wird kommen.


Anmerkungen
1- Washington Post," October 3, 1978
2- Amnon Rubinstein, The Zionist Dream Revisited, s. 19
3- Rabbi E. Schwartz, Neturei Karta'nýn New York Times'taki ilaný, 18 Mayýs 1993

[nach oben] [zurück zur Hauptseite]

Diese Webseite basiert auf den Arbeiten von HARUN YAHYA, einem der führenden muslimischen Islamwissenschaftler unserer Zeit.